Kann ich eine Entrümpelung steuerlich geltend machen?

Wer als Privatperson eine Wohnung, ein Haus oder andere private Räumlichkeiten wie Keller oder Dachboden von einem Unternehmen entrümpeln lässt, kann die dabei entstehenden Kosten bei der jährlichen Einkommenssteuererklärung als sogenannte „Haushaltsnahe Dienstleistungen“ geltend machen.

Im Falle eines Nachlasses bei einer Erbschaft und der Beauftragung einer Entrümpelung im Zusammenhang mit einer Haushalts- bzw. Wohnungsauflösung, können die entstandenen Kosten im Zuge der Erbschaftssteuer als sogenannte Nachlassverbindlichkeiten zur Anrechnung gebracht werden.

Auch die Entrümpelung und Entsorgung von Geschäftsinventar bei Umzug der Firma oder deren Auflösung gilt (ohne Wertanrechnung) als Betriebsausgabe und ist steuerlich als solche absetzbar.

Voraussetzung in allen drei Fällen der Entrümpelung ist das Vorhandensein einer ordnungsgemäßen Rechnung. Diese sollte im Idealfall nicht in Bar, sondern zum Zwecke des späteren Nachweises immer per Überweisung bezahlt werden.

Für alle weiteren Einzelheiten ist ein Steuerberater Ihres Vertrauens der geeignete Ansprechpartner.

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